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Kadertraining in Zeiten von Corona - Interview mit Urs Müller

Renate Walter • 19. Februar 2021

1.
Urs, du bist im Landeskader und damit Leistungsträger im Verein. Das Vereinsleben ist ja zur Zeit lahm gelegt, aber wie sieht es denn bei Dir als Kaderathlet in Coronazeiten aus? Kannst Du denn trainieren, wenn ja, wie sieht das Training in Coronazeiten aus?

Ja, ich habe derzeit das Glück trainieren zu dürfen, da ich für den Landeskader laufe. Wir haben regelmäßige Trainingseinheiten, müssen uns aber natürlich dennoch an die Corona Maßnahmen halten, was alles schwieriger als normal gestaltet. Wir dürfen nur in Kleingruppen trainieren und müssen beispielsweise bei Hin- und Rückfahrten Masken tragen. Allerdings bin ich sehr glücklich, dass das Training für uns trotz der schwierigen Lage möglich gemacht wird.

2.
Hattest Du schon Wettkämpfe oder stehen noch welche aus?

Bisher hatten wir nur sogenannte „Challengeläufe“, bei denen in einem bestimmten Zeitraum jeder die vorgegebene Strecke laufen konnte. Diese musste man dann selbstständig mit einer Fitnessuhr festhalten und konnte somit sein Ergebnis mit anderen vergleichen. Ansonsten bin ich nur bei Kaderinternen Wettläufen mitgelaufen. Derweil hoffen wir, dass wir nächstes Wochenende an einem Sichtungswettkampf teilnehmen können, da die Coronainfektionen sinken und die Maßnahmen hoffentlich weiter gelockert werden.

3.
Wie kommst Du mit Homeschooling zurecht und wie kannst Du das mit dem Training verbinden?

Tatsächlich hat mir das Homeschooling die Verbindung zwischen Training und Schule etwas erleichtert. Da ich oft irgendwo hin gefahren werden muss, meist recht früh am Mittag, war es für mich meist schwer diese Termine während des normalen Schulalltags in Anspruch zu nehmen. Durch die einfachere Einteilung der Aufgaben und da Onlineschooling meist nur bis 13:00 Uhr geht, ist es für mich nun möglich mehr mit dem Kader trainieren zu gehen.

4.
Was fehlt Dir in Coronazeiten am meisten?


Mir fehlen vor allem meine Freunde. Während Corona merkt man erstmal, wie sehr man es zu schätzen weiß, dass man sich eigentlich regelmäßig in der Schule sieht. Außerdem vermiss ich natürlich alle öffentlichen Veranstaltungen, endlich mal wieder andere Leute sehen und mit mehr als nur mit deinen paar Kontaktpersonen Zeit zu verbringen, darauf freu mich wieder. Einfach mal wieder etwas Abwechslung!

von Matthias 6. März 2025
Am Mittwoch, den 5.3.2025 standen die Finals der Sprintentscheidungen im Granåsen Skisenter in Trondheim auf dem Programm. Vor den Augen der norwegischen Königsfamilie und ca 10.000 Zuschauern, war der Rahmen für die Parasportler gewiss sehr speziell und definitiv mit sehr hohem Gänsehautfaktor versehen. Im Finale startete Leonie als Dritte aufgrund des zeitversetzten Starts, welcher durch die unterschiedlichen Klasseneinteilungen errechnet wird. Vorneweg lief Carina Edlinger, gefolgt von der Tschechin Simona Bubenickova. Beide bestätigte ihre zuletzt guten Laufleistungen und bogen als Nummer 1 und 2 auf die Zielgerade ein. Leonie sicherte sich den dritten Platz vor Teamkollegin Linn Kazmeier.
von Matthias 6. März 2025
Der Weltcup im norwegischne Steinkjer wurde leider nicht wie erwartet durchgeführt. Aufgrund des anhaltenden Unwetters mit großen Niederschlagsmengen konnten die 5km in der klassischen Technik am Sonntag gar nicht gestartet werden. So ging nur der Lauf am Freitag über 10km Skating über die Bühne. Hier belegte Leonie den zweiten Platz hinter carina Edlinger (Österreich) und so sicherte sie sich den Sieg im Langlauf-Gesamtweltcup. Ein ganz besonderer Titel, weil er die konstant guten Leistungen über mehrere Monate hinweg belohnt. Zudem musste Leonie so bei vielen Rennen an den Start gehen, lediglich ein Rennen hat sie pausiert.
von Matthias 10. Februar 2025
Die Para Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 fanden vom 6. bis 9. Februar im slowenischen Pokljuka statt. Unsere Athletin Leonie Walter vom SC St. Peter erzielte dabei herausragende Erfolge und sicherte sich in drei Rennen drei Medaillen! Am ersten Wettkampftag, dem 6. Februar, stand der Sprint über 7,5 Kilometer auf dem Programm. Leonie ging aufgrund einer Erkrankung ihres Begleitläufers Christian, ausnahmsweise mit Guide Michael Huhn ins Rennen. Leonie zeigte eine fehlerfreie Schießleistung und gewann im vierten Saisonsieg WM-Gold vor ihrer Teamkollegin Johanna Recktenwald. Die Bronzemedaille sicherte sich die zuletzt sehr starke Chinesin Yue Wang, die trotz dreier Strafrunden noch auf die Medaillenränge lief. In der darauffolgenden Sprint-Verfolgung am Samstag, 8. Februar, konnte Leonie ihre starke Form bestätigen und errang gleich nochmal die Goldmedaille, trotz eines Schießfehlers. Platz zwei ging wieder an Johanna Recktenwald, die ohne Schießfehler durch den Wettbewerb kam. Am Abschlusstag, dem 9. Februar, trat Leonie im Einzelwettbewerb über 12,5 Kilometer wie schon am Tag zuvor wieder mit Begleitläufer Christian Krasmann an. Im dritten Rennen komplettierte Leonie mit einer weiteren Podiumsplatzierung ihre beeindruckende Medaillensammlung bei dieser Weltmeisterschaft. Wir sind extrem stolz auf Leonies herausragende Leistungen und gratulieren herzlich zu diesen Erfolgen! Einen längeren Beitrag ersparen wir uns an dieser Stelle, für alle interessierten sind die Medien von Fernseh wie Print-Medien mittlerweile gut gefüllt mit Berichten über unsere Ausnameathletin aus St. Peter!!
von Matthias 7. Januar 2025
Traditionell lud die Skizunft Brend am Dreikönigstag zum Lauf um den Brendschild - Rund um Neukirch. Aufgrund der kurzfristig verschlechterten Schneeverhältnisse fand das Rennen auf der Martinskapelle statt. Unsere Aktiven belegten folgende Platzierungen: U10m, Mattis Schwär 4. Platz U11w, Clara Stoll, 9. Platz U13m Jonas Schwär, 7. Platz U14w Larissa Rieger 11. Platz Herzlichen Glückwunsch! Komplette Ergebnisse gibt es hier
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