Ergebnisse


Parasport

von Matthias 18. März 2024
Im Anschluss an die Weltmeisterschaften im Para-Biathlon wurde am gleichen Veranstaltungsort, noch das Saisonfinale im Weltcup der Para-Langläufer abgehalten. Nachdem die letzten Rennen im Biathlon Sonntag 10. März stattfanden, ging es vier Tage später mit dem nächsten Wettkampfblock weiter. Am Donnerstag standen 5 km klassisch auf dem Programm. Hier konnte Leonie den ersten Weltcup-Sieg der Saison feiern, da sie Linn Kazmeier mit 15 Sekunden auf Platz zwei verwies! Samstag, 16. März waren dann nochmal die schnellen Muskelfasern und Kampfgeist gefordert im Freistil-Sprint über 1,2 km. Hier fehlten Leonie am Ende sechs Sekunden um Linn Kazmeier zu tüchtigen. Diese lief in ihrem 14 Weltcup-Rennen, den elften Sieg dieser Saison ein! Am Sonntag wurde die Saison beendet, mit einer Kraftprobe über die lange Distanz von 20km im klassischen Stil. Die Bedingungen waren nach Pressebericht des Nordic Paraski Team Deutschland nicht einfach und verlangten den Athletinnen zum Ende nochmal alles ab. Linn Kazmaier und ihr Guide Florian Baumann heftete sich in den ersten beiden Runden an die Fersen von Leonie und ihrem Guide Christian Krasman. Dann zog Kazmeier allerdings vorbei und schlussendlich auch davon. Leonie beendete das letzte Rennen der Saison somit als Zweite, vor Johanna Recktenwald mit Guide Pirmin Strecker auf dem dritten Platz.
von Matthias 1. Februar 2024
Am letzten Januar-Wochenende war schwer was los! Leonie Scherer war an der tschechischen Grenze in Johanngeorgenstadt beim Deutschen Schülercup am Start. Bei den Schülerinnen S12/S13 belegte Sie am Samstag mit 31,5 und 29,5 Meter in der jeweils separaten Pokalwertung im Skisprung von 34 Starterinnen den 6.Platz. In der Nordischen Kombination erkämpfte sie sich mit der viertbesten Laufzeit über 1,25km den 8. Platz. Am Sonntag kam Sie im Skispringen auf der K51 Schanze auf den 8. Platz, in der Nordischen Kombination lief sie nach 2,5km auf Rang 10. An allen genannten Wettbewerben war Leonie in Ihrer Altersklasse somit auch erfolgreichste Teilnehmerin aus Baden- Württemberg! Herzlichen Glückwünsch, mach weiter so! Unsere andre Leonie - Leonie Walter - war beim Para-Weltcup in Toblach am Start. Mittwoch, den 24. Januar stand ein Einzelstart über 10km klassisch auf dem Programm. Leonie belegte mit ihrem Guide Christian Krassmann, hinter Linn Kazmeier (Guide Florian Baumann) den zweiten Platz, Dritte wurde die Tschechin Simona Bubenickova. https://winter.racetime.pro/crosscountry/international/2023-2024/event/578/results/competition/1300/course/9708 Am Donnerstag wurde wiederum im klassischen Stil gelaufen, im Massenstartrennen über 10km. Wiederum lief Leonie auf Platz 2, hinter Linn Kazmeier. Dritte wurde Natalia Tkachenko aus der Ukraine. https://winter.racetime.pro/crosscountry/international/2023-2024/event/582/results/competition/1376 Samstag gings im Skistadion von Toblach über die Sprintdistanz zu Sache. Hier sprintete Simona Bubenickova aus Tschechien auf den ersten Platz vor Linn Kazmeier. Leonie kam vor Teamkollegin Johanna Recktenwald auf Platz 3. https://winter.racetime.pro/crosscountry/international/2023-2024/event/586/results/competition/1464 Am Sonntag liefen die Damen mit Sehbeinträchtigung 10km im Freien Stil. Wiederum siegte Simona Bubenickova vor Linn Kazmeier und Leonie auf Platz 3. https://winter.racetime.pro/crosscountry/international/2023-2024/event/590/results/competition/1488/course/10256 Mit insgesamt zwei zweiten und zwei dritten Plätzen, war es ein sehr erfolgreiches Weltcup-Wochenende in Südtirol. Herzlichen Glückwunsch Leonie! Das Skimarathon Team war auch in Italien, jedoch etwas südlicher im Val di Fiemme bei Marcialonga. Über 70km ging es dort wieder mit vielen Doppelstockschüben von Moena talaufwärts bis nach Canazei und dann talabwärts in Richtung dem steilen Zielhang hinauf nach Cavalese. Hannes Weber, Johannes Schwormstädt und Michael Dilger starteten in Startgruppe 3 wenige Minuten nach den Eliteläufern ins Rennen. Hochmotiviert und mit einer großen Portion Angriffslust wurde talaufwärts ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Mit hohem Tempo und unter großer Gefahr für Ausrüstung und Sportler ging es dann auf vereister Strecke talabwärts. Michael hatte dabei am meisten Power und überquerte nach 3:17h auf Platz 264 die Ziellinie in Cavalese. Hannes, der das komplette Rennen mit Skatingski und ohne Steigwachs durchschob, kam nach 3:21h auf Platz 326 ins Ziel. Johannes kam nach 3:24h als Nummer 367 von 4869 männlichen Startern ins Ziel. Matthias Kürner, kam auch ohne Steigwachs ins Ziel, nach 4:33h auf Platz 1631. Markus Schwormstädt startete das Rennen mit Steigwachs, hatte jedoch kein Glück mit Stieg und Gleiteigenschaften. Nach 4:42h kam er auf Platz 1664 ins Ziel. Allen Aktiven herzlichen Glückwunsch - Brettle hupf!
von Matthias Kristiansen-Kürner 26. Januar 2023
(Text aus der offiziellen Pressemitteilung Nordic Paraski Team Deutschland) Der Mittwoch im Skistadion von Östersund hat es wieder bewiesen: Siegerinnen und Sieger beim Biathlon werden am Schießstand gemacht. Leonie Walter setzte alle 20 Schüsse ins Ziel und gewann bei den Frauen mit Sehbeeinträchtigung ungefährdet vor Oksana Shyshkova (ebenfalls fehlerfrei) aus der Ukraine. „ Ich bin es konzentriert angegangen und habe geschaut, dass ich übers Schießen Luft nach hinten gewinne. Das hat gut funktioniert “ , sagte die nun zweifache Weltmeisterin vom SC St. Peter , deren härteste Konkurrentin, Linn Kazmaier von der SZ Römerstein, über die Mitteldistanz eine Pause einlegte . Bronze ging an Carina Edlinger aus Österreich vor Johanna Recktenwald ( Biathlon - Team Saarland, mit Guide Lutz Klausmann), die sich vier Fehler leistete und dadurch ihre Medaillenchancen einbüßte. Als Leonie Walter und Pirmin Strecker zur Siegerhymne schritten, zog der Guide standesgemäß seine Mütze ab – und präsentierte eine Mönchsfrisur . „ Wettschulden sind Ehrenschulden “ , sagte der 20- Jährige –er hatte mit Marco Maier vor den Titelkämpfen gewettet, ob Maier Weltmeister werden würde oder nicht, was seinem 23 - Jährigen Vereinskameraden vom SV Kirchzarten bei den Männern stehend in Östersund nun bereits zweifach gelungen ist: im Biathlon - Sprint am Samstag und im Langlauf - Sprint am Dienstag. ===== Wir vom Ski-Club sind unglaublich Stolz auf unsere 2-fache Weltmeisterin - und senden die größten Glückwünsche nach Schweden! Leonie, du bist der Hammer! Weiter geht es in Östersund am Freitag, dann mit der Langdistanz Biathlon über 12,5 km
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Ergebnisse Ski Nordisch

von Matthias 7. Januar 2025
Traditionell lud die Skizunft Brend am Dreikönigstag zum Lauf um den Brendschild - Rund um Neukirch. Aufgrund der kurzfristig verschlechterten Schneeverhältnisse fand das Rennen auf der Martinskapelle statt. Unsere Aktiven belegten folgende Platzierungen: U10m, Mattis Schwär 4. Platz U11w, Clara Stoll, 9. Platz U13m Jonas Schwär, 7. Platz U14w Larissa Rieger 11. Platz Herzlichen Glückwunsch! Komplette Ergebnisse gibt es hier
von Matthias 19. März 2024
In Oberwiesenthal fand am Wochenende 16/17. März das Finale des Deutschen Schülercups statt. Freitag ging es schon los mit einem Prolog über 2km Skating. Nina belegte in der Klasse U14w den 48. Platz. Samstag standen 4,5 km Skating auf dem Programm. Bei 6°C ging es dreimal auf die 1,5km Runde. Hier belegte Nina den 47 Platz. Am Sonntag wurde eine Mix-Staffel gelaufen, bestehend aus zwei Läufern und zwei Läuferinnen die je 1,5 km liefen. In der Sparkassenarena gingen 35 Staffeln in der Altersklasse U14 bis U15 an den Start. Nina belegte zusammen mit Juli Schmidt (SC Münstertal), Vik Berger ( SC Heubach-Bartholomä) und Luise Stiebel (SC Niederwangen) Platz 33. Urs war am Wochenende 09-10 März bereits in Südtirol bei Deutschlandpokal. In Schlinig stand am 9. März ein Klassischrennen über 10km auf dem Programm. Hier belegte Urs den 22. Platz. Tags darauf, am 10. März belegte Urs im Massenstartrennen über 15 km Skating in der Wertung U20/Herren den 24. Platz Alle Ergebnisse findet ihr auf der Seite des DSV.
von Matthias 23. Januar 2024
Während viele Mitglieder die 100-Jahres Feier in der Elzmattenhalle besuchten, bestritten Nina Scherer in Oberhof und Hannes Weber in Obertillach Ihre Wettkämpfe. Beim Infra Schülercup in Oberhof konnte Nina nicht nur die Stars der Szene bei Ihren Weltcup Wettkämpfen bestaunen, sondern auch OlympiasiePeter Schlickenrieder und die Weltcupläuferinnen Laura Gimmler und Olympiasiegerin Victoria Carl persönlich kennen lernen. Bei den Schülerinnen U14 über 4,5km konnte sich Nina in einem großen Teilnehmerfeld auf der Weltcupstrecke auf einen starken 53. Platz vorkämpfen, im Sprint über 0,6km kam Sie auf Platz 52. Wir freuen uns mit Nina, das sie bei einem so tollen Event, mit vielen Eindrücken und schönen Erinnerungen, teilnehmen konnte! Julius und Clara Stoll waren am Samstag in Schönwald bei der VR Talentiade, ausgerichtet vom SC Bubenbach und dem SV St. Georgen. Clara belegte den 9 Platz in der U10 Klasse und Julius kam in der Klasse U12 auch auf Platz 9 in die Wertung. Hier gibt es einen tollen Bericht zur VR Talentiade. Unterdessen startete Hannes Weber vom SkiMarathon Team des SkiClubs beim Dolomitenlauf in Obertillach. Hannes belegte auf er 42km Klassisch Strecke einen hervorragenden 18 Platz in einer Zeit von 02:01:30.9 Std. und war somit 5. Bester deutscher unter insgesamt 409 internationalen Startern! Wir gratulieren beiden zu Ihren gezeigten Leistungen – Brettlehupf!
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Ergebnisse Skimarathon-Abteilung

von Matthias 5. März 2022
in der Olympiaregion Seefeld fand am Wochenende 5./6. März der Ganghoferlauf statt. Michael Dilger und Hannes Weber nahmen die Reise zum größten Langlaufklassiker in Österreich auf sich und repräsentieren dort an gleich zwei Wettkampftagen den Ski-Club St. Peter. Samstag stand ein Klassischrennen über 50km auf dem Program. Die St. Petmer Läufer wählten den Lauf mit Steigwachs zu bestreiten, womit sie in ihrer Leistungsklasse jedoch eine Ausnahme darstellten. Die anspruchsvolle Klassikstrecke mit teilweise knackigen Anstiegen schreckte wohl nicht alle gleichermaßen ab... Näkscht mol wird gschdibberet! ;-) Michael belegte nach 2:17:02 Stunden den 16. Gesamtplatz von 162 Startern. Hannes reihte sich mit einer Laufzeit von 2:21:23 Stunden direkt hinter seinem Vereinskollegen ein. In den jeweiligen Altersklassenwertungen belegten beide einen hervorragenden 6. Platz. Sonntag waren beide für das Skatingrennen über 42km gemeldet. Michael wählte aufgrund zweifelhafter Tagesform nur über 20km zu starten und belegte im "Bamibilauf" in 49.44.4 Minuten den 16. Platz von 435 Startern. Hannes stellte sich dem Marathon und erreichte unter der Traumkulisse der Olympiaregion Seefeld, nach 1:44:26 Stunden das Ziel. Dies bedeutete einen 54. Platz in der Tageswertung (425 Starter). Zur großen Freude erreichte Hannes mit der Leistung im Skatingrennen den 3. Platz in der Kombinationswertung der beiden Marathonwettkämpfe!! Besser kann eine Saison nicht beendet werden! Das Fazit der Skimarathon-Abteilung für die Saison 2021/2022 ist äußert erfreulich und mit ca. 1030 gela ufenen Rennkilometern in 3 Ländern war die Saison ein voller Erfolg. Und absolut überragend! Jetzt wird abgewachst, ausgelaufen und im geheimen schon von der nächsten Saison geträumt. Die Skimarathon-Abteilung hat Rückenwind! Alle Ergebnisse der Saison im Überblick:
von Matthias 21. Februar 2022
Eine Woche nach den kraftzehrenden 100km beim Rucksacklauf stand Johannes am Samstag, den 19. Februar im Gsieser Tal an einer neuen Startlinie und zwar beim zweitgrößten Skimarathon Italiens. Am Samstag gings über 30km im klassischen Stil durch das idyllische Tal in der Region Kronplatz / Südtirol. Aufgrund fehlender Vorergebnisse musste er leider aus einer hinteren Startgruppe starten und musste so viele Kilometer im Slalom durch die Menschenmassen bahnen. Gegen Ende fand er dann auch keine Gruppe zum mitlaufen und musste die letzten 15km alleine bewältigen. Dank hervorragenden Material, guter Form und guter Slalomtechnik, kam Johannes am Ende als 33. von 288 gestarteten in die Wertung. Sonntag, ging es - weil es so schön ist - über 42km mit den Skating Ski durch das Tal. Auch hier war die Startposition schwierig, das Wetter wiederum traumhaft. Am Ende stand der 42. Platz von 226 Startern als Fazit auf der Ergebnisliste. Am nächsten Wochenende steht vorraussichtlich der traditionelle Lauf ums Brendschild - Rund um Neukirch auf dem Programm. Garantiert sind die Strecken dort kürzer und hoffentlich die St. Petmer Farben zahlreicher vertreten. Brettle hupf!
von Matthias 13. Februar 2022
Am Samstag, den 12. Februar 2022 fand der Rucksacklauf über 100km von Schonach auf den Belchen statt. Superlative für den Lauf gibt es viele- von "Das letzte Abenteuer im Schwarzwald" bis "Der härteste Skilanglaufwettbewerb in Mitteleuropa" . Sicher ist, dass die 44. Ausgabe des Laufes sowohl harte, abenteuerliche und märchenhafte Elemente für die 521 Teilnehmer bereit hielt! Bei Traumwetter und kalten, trockenen Bedingungen gingen um 07.00 Uhr auch 5 Starter für den Ski-Club in die Loipe in Richtung Belchen-Multen. Zuvor griff man nach nervösen Diskussionen mutig in den Wachskoffer und traf mit Klister und 2 Schichten Trockenwachs als Toppschicht, die schwerste Wahl des Tages. Hier schonmal ein Dank an die Betreuer Emil, Agnes und Basti, die ihrer Rolle vor dem Start gerecht wurden und etwas Ruhe und Handlungskraft ins angespannte Rennteam brachten. Johannes Schwormstädt, Hannes Weber und Michael Dilger gingen das Rennen etwa gleich an und konnten so gemeinsam in Richtung Sonnenaufgang und Rothaus Skistadion im Weissenbachtal starten. Es wahr auch für Gruppe 2 mit Roman Ulrich und Matthias Kristiansen-Kürner sehr fristend, anzuhalten und die Handykamera zu zücken. Die Morgenstimmung war einfach magisch, so dass man aus dem Kreis der Teilnehmer mehrere Freudenschreie hören konnte! Im Weissenbachtal warteten nach 10 Laufkilometern und ca 45min, Emil und Agnes mit der ersten Verpflegung. Klaus Dilger stand bei Kilometer 14,5 an der Martinskapelle mit einer zweiten Verpflegung, aufmunternden Worten und schickte die Läufer mit besten Wünschen in Richtung Brend. Um die Rosseck herum, konnte man in der Weite die von der Morgensonne angestrahlten Gipfel von Feldberg, Schauinsland und der Heimat mit dem Kandel genießen. An der Neueck wurden die Läufer von vielen Zuschauern erwartet, die entlang der Loipe mit Glocken, Klatschen und Anfeuerungsrufen eine echte Gänsehautstimmung schufen. Basti hatte sich dort bei Kilometer 25 mit der dritten Verpflegungsstation positioniert, bevor die Läufer auf den herausfordernden Streckenabschnitt Richtung Kalte Herberge gingen. Die St. Petmer Spitzengruppe lag hier auf den Plätzen 9,10 und 11! Immer noch zusammenlaufend, wurden die ersten drei St. Petmer an der Kalten Herberge wieder von Agnes und Emil verpflegt. Absolut notwendig, stand doch der steile Anstieg hinauf zur Fernhöh wie eine Wand im Streckenprofil. Matthias kam etwas früher als Roman zur Verpflegung, da Roman bereits hier mit Krämpfen und etwas langsameren Ski zu kämpfen hatte. Vor dem Schweizer Hof wartete wieder Klaus Dilger mit Tee, Schokolade, Saft und Bananen. Die drei Toppläufer, entschieden sich hier nochmals Klister (diesmal Silber) und Trockenwachs aufzulegen. Bei ihnen hatte der Stieg auf den eisigen Abfahrten stark gelitten. So kamen die drei um kurz nach 10 Uhr auf dem Thurner als 16, 17 und 18 zur sechsten Verpfelgungsstation, die von Johannes´ Freundin Becci betreut wurde. Kurz vor bzw. nach halb elf gingen auch Matthias und Roman in Richtung Weisstannenhöh, ein Streckenabschnitt der durch den starken Wind und den kräftigen Schneeverwehungen, ein erster Test an die Moral der Läufer an diesem Renntag war! Die Abfahrt in Richtung Fürsatzhöhe war extra herausfordernd, da dort stellenweise sehr wenig lag und man nur mit guter Fahrtechnik die bloßen Stellen umfahren konnte. Basti erwartete dort die Läufer bei Kilometer 50, die durch die Verpflegung und aufbauenden Worte sowohl Moral, wie auch Energispeicher wieder auffüllen konnten. Um kurz nach 11 erreichten Johannes, Hannes und Michael wieder um Position 10 laufend den achten Verpflegungsposten vom Rucksacklauf-Erfahrenen Smily, der in Hinterzarten mit der gesamten Familie das "Mittagessen" servierte. Frisch gestärkt, machten sich die Läufer auf den langen Anstieg zum Rinken und Feldberg. Eine weitere Stärke, erkannte man spätestens hier: Nämlich der dichte Abstand des privat organisierten Verpflegungsteams. So wusste jeder Läufer, dass am Rinken von Agnes und Emil nochmals verpflegt wird, zur Not Wachshilfe bereitsteht und auf jeden Fall aufbauende Worte auf einen warteten! Matthias passierte Hinterzarten eine gute dreiviertel Stunde später. Aus Unsicherheit und Respekt vor dem langen Anstieg trug er dort nochmals eine Schicht Trockenwachs (VR50) auf. Auch Roman, wachste nochmal nach. Der Ski wurde aber eher stumpf vom weicheren Steigwachs, wahrscheinlich wäre der Rest des Rennens mit dem Wachs vom Start genauso gut zu bewältigen gewesen, war es doch fortan wieder kalt und trocken in den Anstiegen. Warum die drei Toppläufer bereits in Waldau nachwachsen mussten bleibt ein Rätsel, vielleicht war aber die etwas großzügigere Schicht mit eingebügeltem Grundklister bei Matthias und Roman die sicherere Wahl an diesem Tag;-) Trotz Krämpfen, zäher Form und langsameren Ski, hielt Roman an seinem Plan fest und begab sich nach 5 Stunden Laufzeit auf den 13km langen Anstieg zum Feldberg und so auf die letzten 40km in Richtung Belchen. Nach 73 Rennkilometern wurde am Grüblesattel der Feldberg passiert. Die wiederum steilen Anstiege hinauf zum Stübenwasen verlangten allen nochmal einiges ab, bevor dann auf den Abfahrten in Richtung Notschrei wieder etwas verschnauft werden konnte. Nach der Überquerung der L126 am Notschreipass warteten Basti und Smily wieder mit Energienachschub für die letzten 15 Kilometer. Hannes und Michael passierten dort um 13:15 Uhr noch gemeinsam, Johannes kam8 Minuten später zum offiziellen Kontrollpunkt und der Verpflegung. Matthias kam eine Stunde später zum Notschrei und der Verpflegungsstation die nunmehr nur noch von Smily betreut wurde. Basti war schon nach Multen aufgebrochen um dort die Läufer mit frischen Klamotten in Empfang nehmen zu können. Roman passierte nach 7 Stunden und 50 Minuten Laufzeit auch den Notschrei und ging in die Schauinslandspur und den 150 Höhenmetern Anstieg zum Trubelsmattkopf. Wiederum sehr wenig Schnee, kurvige und steile Abfahrten folgten Richtung Wiedner Eck, wo wieder Becci und Klaus mit schnellen Kohlenhydraten und soliden Motivations-Zusprüchen warteten. Frisch gestärkt konnte so der letzte, teils giftige Anstieg zur Hohtann angegriffen werden. Hannes konnte die flüssigen Energiebooster nicht mehr zu nutze machen, der Magen rebellierte. So musste er Michael alleine in Richtung Ziel ziehen lassen. Um kurz vor 16 Uhr passierte Roman bei Klaus, wohlwissend dass es bald geschafft war. Das Ziel erreichte Michael als neunter vor Hannes auf dem 10. Platz. Johannes kam als 13. Läufer nach über 7:35 Stunden ins Ziel und durfte dort den obligatorischen Zielschnaps genießen. Symbolisch für den ganzen Tag, warteten alle St. Petmer Läufer und Betreuer im Ziel auf Roman und unterstrichen, dass neben den einzelnen, persönlichen Leistungen, ein eingeschweißtes Team den Erfolg und das unvergessliche Erlebnis ausmachen! Deshalb gratuliere ich als Vorstand offiziell den Läufern zu den hervorragenden Leistungen und Platzierungen. Als Läufer selbst, sage ich stellvertretend für alle andren Läufer: Ohne euch Betreuer wäre der Tag zwar abenteuerlich, märchenhaft und hart gewesen - aber niemals so erfolgreich! Vielen Dank Agnes, Basti Becci, Emil, Katha, Klara, Klaus und Smily! (in alfabetischer Reihenfolge ;-) )
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alle Ergebnisse

von Matthias 6. März 2025
Am Mittwoch, den 5.3.2025 standen die Finals der Sprintentscheidungen im Granåsen Skisenter in Trondheim auf dem Programm. Vor den Augen der norwegischen Königsfamilie und ca 10.000 Zuschauern, war der Rahmen für die Parasportler gewiss sehr speziell und definitiv mit sehr hohem Gänsehautfaktor versehen. Im Finale startete Leonie als Dritte aufgrund des zeitversetzten Starts, welcher durch die unterschiedlichen Klasseneinteilungen errechnet wird. Vorneweg lief Carina Edlinger, gefolgt von der Tschechin Simona Bubenickova. Beide bestätigte ihre zuletzt guten Laufleistungen und bogen als Nummer 1 und 2 auf die Zielgerade ein. Leonie sicherte sich den dritten Platz vor Teamkollegin Linn Kazmeier.
von Matthias 6. März 2025
Der Weltcup im norwegischne Steinkjer wurde leider nicht wie erwartet durchgeführt. Aufgrund des anhaltenden Unwetters mit großen Niederschlagsmengen konnten die 5km in der klassischen Technik am Sonntag gar nicht gestartet werden. So ging nur der Lauf am Freitag über 10km Skating über die Bühne. Hier belegte Leonie den zweiten Platz hinter carina Edlinger (Österreich) und so sicherte sie sich den Sieg im Langlauf-Gesamtweltcup. Ein ganz besonderer Titel, weil er die konstant guten Leistungen über mehrere Monate hinweg belohnt. Zudem musste Leonie so bei vielen Rennen an den Start gehen, lediglich ein Rennen hat sie pausiert.
von Matthias 10. Februar 2025
Die Para Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 fanden vom 6. bis 9. Februar im slowenischen Pokljuka statt. Unsere Athletin Leonie Walter vom SC St. Peter erzielte dabei herausragende Erfolge und sicherte sich in drei Rennen drei Medaillen! Am ersten Wettkampftag, dem 6. Februar, stand der Sprint über 7,5 Kilometer auf dem Programm. Leonie ging aufgrund einer Erkrankung ihres Begleitläufers Christian, ausnahmsweise mit Guide Michael Huhn ins Rennen. Leonie zeigte eine fehlerfreie Schießleistung und gewann im vierten Saisonsieg WM-Gold vor ihrer Teamkollegin Johanna Recktenwald. Die Bronzemedaille sicherte sich die zuletzt sehr starke Chinesin Yue Wang, die trotz dreier Strafrunden noch auf die Medaillenränge lief. In der darauffolgenden Sprint-Verfolgung am Samstag, 8. Februar, konnte Leonie ihre starke Form bestätigen und errang gleich nochmal die Goldmedaille, trotz eines Schießfehlers. Platz zwei ging wieder an Johanna Recktenwald, die ohne Schießfehler durch den Wettbewerb kam. Am Abschlusstag, dem 9. Februar, trat Leonie im Einzelwettbewerb über 12,5 Kilometer wie schon am Tag zuvor wieder mit Begleitläufer Christian Krasmann an. Im dritten Rennen komplettierte Leonie mit einer weiteren Podiumsplatzierung ihre beeindruckende Medaillensammlung bei dieser Weltmeisterschaft. Wir sind extrem stolz auf Leonies herausragende Leistungen und gratulieren herzlich zu diesen Erfolgen! Einen längeren Beitrag ersparen wir uns an dieser Stelle, für alle interessierten sind die Medien von Fernseh wie Print-Medien mittlerweile gut gefüllt mit Berichten über unsere Ausnameathletin aus St. Peter!!
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